Masern und Party: Schlechte Mischung

Auf den Scienceblogs berichtet Joseph Kuhn, warum es keine gute Idee ist, Kinder nicht (oder nicht ohne sehr guten Grund) gegen Masern impfen zu lassen [1].

Manche Eltern meinen, es sei besser, die Kinder nicht impfen zu lassen, z.B. weil angeblich eine natürlich durchgemachte Masernerkrankung die Entwicklung des Kindes fördern würde oder die Impfung erhebliche Risiken mit sich bringen würde. Für viel Verunsicherung hat 1998 ein Bericht des britischen Arztes Andrew Wakefield in der angesehenen Fachzeitschrift Lancet geführt, in dem ein Zusammenhang zwischen der Kombinationsimpfung gegen Mumps, Masern und Röteln (MMR-Impfung) und Autismus hergestellt wurde. Das hat sich in den folgenden Jahren als falsch herausgestellt, mysteriöse Geldzahlungen an Wakefield wurden bekannt, 2010 hat Lancet den Wakefield-Bericht offiziell zurückgezogen und 2011 war im Deutschen Ärzteblatt zu lesen, dass Wakefield seine Daten wohl gefälscht hat.

Anlass für den Bericht ist der Fall eines jungen Mädchens, das an den Spätfolgen der Masern gestorben ist.

[1] http://www.scienceblogs.de/gesundheits-check/2011/11/masernimpfung-statt-masernparty-wissen-ist-gesund.php

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