Monatsarchiv: Januar 2012

Rotwein bleibt vorerst 'gesund'

Wahrscheinlich wird die Meldung bald von weiteren Medien aufgegriffen. Bisher berichten der Standard [1] und die Ärzte Zeitung [2] über die gefälschten Studien zu Rotwein und dem Wirkstoff Resveratrol. Resveratrol soll für die positive Wirkung geringer Mengen Rotwein auf das Herz verantwortlich sein.

Die gefälschten Studien bedeuten jedoch nicht, alles, was in dem Feld erforscht wurde, falsch ist. Im Gegenteil, auf dem Blog „Retraction Watch“ berichtet einer der führenden „Rotweinforscher“ [3]:

Now for the last big issue: what does this do to the whole resveratrol/sirtuin field? Not as much as you might think. As mentioned above, Das really doesn’t seem to have been that big a figure in it, despite cranking out the publications, and a lot of interesting (although often confusing) work has come from a variety of other labs.

Na dann: Prost!

[1] http://derstandard.at/1326466469056/Forschungsbetrug-Daten-ueber-gesundheitlichen-Nutzen-von-Rotwein-gefaelscht

[2] http://www.aerztezeitung.de/news/article/801149/rotwein-forscher-studien-gepanscht.html

[3] http://retractionwatch.wordpress.com/2012/01/12/so-how-peripheral-was-dipak-das-resveratrol-work-really/

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Eingeordnet unter Überleben, End/t-Warnung

Rotwein bleibt vorerst ‚gesund‘

Wahrscheinlich wird die Meldung bald von weiteren Medien aufgegriffen. Bisher berichten der Standard [1] und die Ärzte Zeitung [2] über die gefälschten Studien zu Rotwein und dem Wirkstoff Resveratrol. Resveratrol soll für die positive Wirkung geringer Mengen Rotwein auf das Herz verantwortlich sein.

Die gefälschten Studien bedeuten jedoch nicht, alles, was in dem Feld erforscht wurde, falsch ist. Im Gegenteil, auf dem Blog „Retraction Watch“ berichtet einer der führenden „Rotweinforscher“ [3]:

Now for the last big issue: what does this do to the whole resveratrol/sirtuin field? Not as much as you might think. As mentioned above, Das really doesn’t seem to have been that big a figure in it, despite cranking out the publications, and a lot of interesting (although often confusing) work has come from a variety of other labs.

Na dann: Prost!

[1] http://derstandard.at/1326466469056/Forschungsbetrug-Daten-ueber-gesundheitlichen-Nutzen-von-Rotwein-gefaelscht

[2] http://www.aerztezeitung.de/news/article/801149/rotwein-forscher-studien-gepanscht.html

[3] http://retractionwatch.wordpress.com/2012/01/12/so-how-peripheral-was-dipak-das-resveratrol-work-really/

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Eingeordnet unter Überleben, End/t-Warnung

Big Pharmas ewige Jagdgründe

In der Berliner Morgenpost ist ein Artikel zu finden [1], der zeigt, wie die Pharmaindustrie das Werbeverbot für Medikamente im Internet umgeht.

79 Prozent aller Patienten suchen sich laut einer Studie der Europäischen Union bei einer Erkrankung Hilfe im Netz. Damit ist das Netz noch vor den niedergelassenen Ärzten erste Anlaufstelle für Ratsuchende in Gesundheitsfragen. Das wissen auch die Pharmafirmen – und bemühen sich nach Kräften, die Patienten in ihrem Sinne zu informieren. Doch Vorsicht: Alle genannten Beispiele sind zwar hilfreich, jedoch direkt von der Industrie initiiert oder durch finanzielle Verflechtungen mit der Pharmaindustrie verbunden.

Die meisten Menschen die im Gesundheitsbereich arbeiten, kennen Sätze wie „Aber im Internet habe ich gelesen“ oder „Ich habe mir das mal ausgedruckt“. Das bedeutet entweder Zeit zu investieren oder auf die eigene Autorität zu verweisen.

 

[1] http://www.morgenpost.de/web-wissen/article1881090/Wo-im-Internet-die-Pharmalobby-lauert.html

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Eingeordnet unter Kohle

Hoffen, zahlen, sterben.

Eine Reportage von AlJazeera zeigt die Grenze Mexikos zu den USA in einem anderen Drogenkrieg. Ein Krieg, der vorgibt gegen Krebs geführt zu werden, jedoch letztlich vor allem um Geld geht. Das Geld der Kranken und Sterbenden.

In Mexiko gibt es eine blühende Industrie, die alternative Heilmethoden gegen Krebs anbietet. Vor allem Menschen, die mit konventionellen Methoden keine Chance auf Heilung haben, wenden sich an diese „Kliniken“. Deren Therapien sind wirkungslos im Besten, gefährlich im schlechtesten Fall. Eines sind sie immer: teuer. Behandelt wird gegen Bares.

Sarah Macdonald, die selbst eine Brustkebserkrankung und deren Behandlung hinter sich hat, ist nach Mexiko gefahren und hat sich die Kliniken, ihre Versprechungen und ihre Methoden genauer angesehen. Unterwegs sprach sie mit anderen, die in der Hoffnung auf Heilung dorthin gefahren sind. Dabei ist eine sehr einfühlsame Reportage entstanden. Die Motivation der einzelnen wird sehr deutlich und ist überaus verständlich.

This film came about because I wanted to find out more, to investigate these treatments and the clinics behind them. At first it seemed easy enough. The facilities promote their services through glossy brochures and online video testimonials, such as one from a woman called Lorraine Weaver, who describes how she reacted to suggestions for conventional medical treatment for lung cancer: „They said they were going to do chemo and radiation and I said I don’t think so. I walked out and called my niece and she said you go to Oasis of Hope … and I came down and I was cured and I thank God every day, don’t ever give up hope.“

Das Video [1] ist auf der Website von AlJaazera zu sehen und dauert 25min.

 

[1] http://www.aljazeera.com/programmes/peopleandpower/2012/01/2012111152415164558.html

 

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Eingeordnet unter Überleben, Kohle, Teure Medizin

BeeGees als Lebensretter

Eine kurze Erklärung, wie einfach Wiederbelebung sein kann.

„No Kissing!“

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Eingeordnet unter Überleben, Humor

Mythos Jungfernhäutchen

Gibt es das „Jungfernhäutchen“? Ist an ihm erkennbar, ob eine Frau noch „jungfräulich“ ist? Kann man auf seinen Zustand strafrechtlich relevante Aussagen stützen? Trudelt da ein Konzept alter Anatomen durch die Medizin? Anatomen, denen ab und an die Phantasie bei der Arbeit durchgegangen ist. Und wer will einem Anatomen das auch verdenken.

Bei „Der Freitag“ gibt es die Antwort [1].

[1] http://www.freitag.de/wissen/1149-nichts-zu-rei-en

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Eingeordnet unter Anders